Deutscher Alpenverein Sektion Frankenland

Aktuelles


Hauptversammlung:

Zur Eröffnung der Hauptversammlung begrüßte der 1. Vorsitzende Peter Wittmann 53 stimmberechtigte Mitglieder, insbesondere die Abordnung der Gruppe Bad Windsheim mit ihrem Vorsitzenden Friedrich Hausmann, sowie das Ehrenmitglied Hans Schmidt.

Auf Befragen wurde Schriftführerin Rosi Wittmann einstimmig als Protokoll- führerin bestimmt. Weiter wurden 2 Mitglieder (Reinhold Opitsch und Inge Spieß) vorgeschlagen und gebeten, das – einer Satzungsregelung entsprechend – fertiggestellte Protokoll mit zu unterzeichnen. Beide waren damit einverstanden.

Anschließend gab der 1. Vorsitzende einen Bericht über die verschiedenen Veranstaltungen, an denen Mitglieder der Vorstandschaft teilgenommen haben. So fanden die jährliche Hauptversammlung im Sektionslokal, 5 Vorstandssit-
zungen, davon einmal in Bad Windsheim, ein Nordbayerischer Sektionentag in Aschaffenburg, Naturschutzreferententagungen, Felspatentreffen und die Hauptversammlung des Deutschen Alpenvereins in Siegen statt.

Zum Gedenken an die im vergangenen Jahr Verstorbenen bat Peter Wittmann, sich von den Plätzen zu erheben.
Dann gab der 2. Vorsitzende und Naturschutzreferent Robert Wesler seinen Jahresbericht zu den Touren und Unternehmungen 2017.

„Neben diversen Mittwochs-, Donnerstags- und Sonntagswanderungen wurden im vergangenen Jahr noch folgende Unternehmungen und Gebirgstouren unternommen:

So fanden 6 Skitouren in den Bayerischen Voralpen, in Österreich und Italien statt. Die geplante Schneeschuhtour musste wegen mangelnder Beteiligung abgesagt werden. Die Högenwanderung, Klettersteige in Südtirol, die Sternwanderung zur Hohen Zant, eine Hochtourenwoche in den Walliser Alpen, eine Bergwanderwoche in den Sextener Dolomiten, eine Fahrradtour, ein Wanderwochenende in den Bayerischen Voralpen, eine einwöchige anspruchsvolle Bergwanderung im Aostatal „Sentieri des Lys“, die 2. Etappe auf dem Steigerwald-Panoramaweg und die dreitägige Herbstwanderung im Zittauer Gebirge in der Oberlausitz wurden durchgeführt. 4 Vorträge wurden angeboten, außerdem fanden die Sonnwendfeier sowie die Weihnachtsfeier im Sektionslokal statt.“

Wie Robert Wesler zu verstehen gab, hoffte und wünschte er sich, dass sich auch im Jahr 2018 wieder so viele Organisatoren für Bergtouren und Wanderungen melden. Hierfür sagte er schon im voraus herzlichen Dank.

Zu Natur und Umwelt gab er folgenden Jahresbericht:„Auch das vergangene Jahr 2017 war wieder mit vielen Themen und Problemen vollgepackt. Der DAV als Naturschutzverband war bei zahlreichen Anhörungsverfahren in Deutschland, in Österreich und in Italien beteiligt. Allein in Bayern verfasste der DAV über 40 Stellungnahmen zu Aktivitäten in den Schutzgebieten.

- Anfang des Jahres wurde eine Befragung wegen des Riedberger Horns durchgeführt. 80 % der bayerischen Bevölkerung sind gegen den geplanten Skiverbund.

- Schleching und Sachrang, die beiden Orte im Chiemgau, wurden im Laufe des Jahres zu Bergsteigerdörfern ernannt. Sie erfüllten die geforderten Kriterien und trugen zum sanften Tourismus in der Region bei.

- Das Projekt klimafreundlicher Bergsport wurde nochmals sensibilisiert, indem eine Online-Umfrage in den Sektionen durchgeführt wurde.

- Im Mai fand das Treffen der Naturschutzreferenten und –interessierten im Harz statt.

- Für das Elbsandsteingebirge wurde ein Online-Warnsystem für Kletterer vom Sächsischen Bergsteigerbund eingeführt. Hiermit soll das ökologische System geschützt werden und die Kletterer darauf hinweisen, ob der Fels bekletterbar ist
oder nicht.

- Ein erfreuliches Projekt im Naturpark Karwendel und Nationalpark Berchtesgaden sind die Bergsteigerbusse. Diese speziellen Linienbusse bringen die Bergsteiger und Wanderer zu ihren Ausgangspunkten.

- DAV-Klimafonds – Mit diesen Mitteln des Klimafonds werden Maßnahmen zu Ressourcen und klimaschonendem Betrieb und Unterhalt von Hütten, Kletterhallen oder Sektionsgebäuden gefördert.

- Zum Schluss gute und schlechte Nachrichten, die schlechte zuerst: Die Bayerische Staatsregierung drückt die Schwächung des Alpenplanes durch, d. h., dass der Alpenplan Garant für die Bewahrung des Alpenraumes dem
wirtschaftlichen Interesse geopfert wird (siehe Riedberger Horn).

- Das geplante Wasserkraftwerk Älpele bei Hinterstein/Hindelang wurde gerichtgerichtlich für unzulässig erklärt. Die Eingriffe in die Natur und Landschaft wären immens gewesen.

- Für das Kochelseegebiet wurde ein Kletterkonzept vereinbart (ähnlich wie die Kletterkonzepte Fränkische Schweiz), um die Brutplätze der Uhus zu schützen.

- Die Aktion Schutzwald war überaus erfolgreich. Es wurden im Alpenraum 6.400 frisch gepflanzte Tannen, Fichten, Lärchen und Buchen angesiedelt. Es wurden fast 10.000 Meter Steige und Wege ausgebessert, Wildäsungsflächen gemäht
und geräumt. Dies wurde alles erst möglich durch rund 140 freiwillige Helferinnen und Helfer, die über 4000 Arbeitsstunden geleistet haben. Ohne Schutzwald wären die Gefahren von Steinschlag, Felsstürzen, Murenababgängen und Lawinen erheblich höher.“

Robert Wesler wünschte den Anwesenden und ihren Familien für die kommende Berg- und Wandersaison schöne erlebnisreiche und vor allem unfallfreie Tage.

Dann gab Wanderwart Eberhard Schmettke seinen Bericht. Er teilte mit, dass 24 Heimatwanderungen stattfanden, an denen durchschnittlich 21 Personen pro Wanderung beteiligt waren. Die eifrigste Wanderin mit 19 Wanderungen war Hildegard Hafenecker.

Fast jeden Dienstag traf sich die Nordic-Walking-Gruppe am Steinbrüchlein zum gemeinsamen Lauftreff. Durchschnittlich nahmen 8 Personen daran teil.

Eberhard Schmettke bedankte sich bei allen Wanderführern für die Organisation und bei den Wanderern für die Teilnahme. Er wünschte allen ein weiteres unfallfreies Wanderjahr.

In seinem Bericht gab Bücherwart Klaus Schroll an, dass die durchschnittliche Teilnehmerzahl an den Vereinsabenden bei 5 Personen lag.
Zu den Vorträgen, die nun in der Turnhalle unseres Sektionslokals stattfinden, kamen durchschnittlich 27 Personen.
Karten und Führer wurden nicht ausgeliehen.

40 Kalender und 2 Jahrbücher wurden bestellt und auch verkauft. Jahrbücher und Kalender werden weiterhin bestellt. Anschließend gab er den Jahresbericht über die Senioren-Wandergruppe.

12 Senioren-Wanderungen wurden an jedem ersten Donnerstag im Monat durchgeführt. Teilgenommen haben insgesamt 290 Personen, das bedeutet einen Durchschnitt von 24 Personen pro Wanderung.
Die fleißigsten Wanderer waren mit 11 Wanderungen: Irene Luber und Hildegard Hafenecker.

Die Mittwochs-Senioren trafen sich einmal im Monat im „Gutmann“ am Dutzendteich.Es fanden sich jeweils 14 bis 19 Personen ein.

Sämtliche Berichte wurden von der Versammlung mit Interesse aufgenommen. Einwendungen wurden nicht erhoben.

Nun verlas Schatzmeister Jochen Wittmann den Kassenbericht, der keine Diskussionen ergab.

Für die Kassenprüfer Mathias Dimmling und Tanja Scharrer gab Mathias Dimmling den Bericht ab.
Er teilte mit, dass die Kasse in einem tadellosen Zustand war; alle Belege zu den Buchungen vorhanden und tadellos verbucht waren, so dass sich keinerlei Beanstandungen ergaben.
Da auch gegen die übrigen Vorstandsmitglieder nichts vorliegt, beantragte er, den Kassier und die gesamte Vorstandschaft für das vergangene Geschäftsjahr zu entlasten.
Auf seinen Vorschlag hin erfolgte einstimmige Entlastung des Schatzmeisters und des Gesamtvorstands.

Anschließend gab Friedrich Hausmann seinen Bericht über die Aktivitäten der Ortsgruppe Bad Windsheim im letzten Jahr.

„Am 23.01.2018 fand die Hauptversammlung im Vereinslokal in Bad Windsheim statt. Es waren nur 16 Mitglieder von 319 anwesend.

Nun ein kleiner Rückblick über die Aktivitäten im Jahr 2017:

Es fanden 8 Vorstandssitzungen, davon 4 mit unseren Sektionsfreunden aus Nürnberg statt.
Es gab 19 Halbtageswanderungen, 2 Busfahrten, eine nach Miltenberg mit Stadtführung, eine zum Baumwipfelpfad nach Ebrach, eine Wanderwoche am Spitzingsee.

Da heute Neuwahlen bei der Sektion Frankenland anstehen und einige lang-
jährige oder auch jahrzehntelange Vorstandsmitglieder ausscheiden, möchte ich mich auch im Namen meiner Vorstände für die jahrelange gute Zusammenarbeit bedanken.
Für die Zukunft wünschen wir alles Gute. Vielen Dank und Berg Heil.“

Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder wurden mit Blumen (Rosi) und Wein (Peter, Eberhard und Jochen) belohnt.

Aus Bad Windsheim war auch Uwe Nickel, der neue Familiengruppenleiter, gekommen. Wie er mitteilte, wird er sich und seine Veranstaltungen im Mitteilungsheft 2. Quartal vorstellen, an denen sowohl Bad Windsheimer als auch Nürnberger Sektionsfreunde teilnehmen können.

Für die nun anstehenden Neuwahlen wurden Bernd Roth als Wahlvorstand, Jost Macher und Ursula Schmettke als Beisitzer gewählt.

Es wurde beschlossen, keine geheime Wahl durchzuführen, sondern per Akklamation abzustimmen.

Ihre Ämter niedergelegt haben
Peter Wittmann 1. Vorsitzender
Jochen Wittmann Kassier
Rosemarie Wittmann Schriftführerin
Eberhard Schmettke Wanderwart

Vorgeschlagen wurden:
1. Vorsitzender: Robert Wesler
2. Vorsitzender: Werner Meier
Schatzmeisterin: Tanja Scharrer
Schriftführerin: Katrin Stampka
Wanderwart: Werner Meier
Bücherwart: Klaus Schroll
Naturschutzreferent: Robert Wesler
Gerätewart: Reimund Rüll

Robert Wesler wurde einstimmig als 1. Vorsitzender gewählt. Er nahm die Wahl an.

Werner Meier wurde einstimmig als 2. Vorsitzender gewählt. Er nahm die Wahl an.

Tanja Scharrer wurde einstimmig als Schatzmeisterin gewählt. Sie nahm die Wahl an.
Katrin Stampka wurde einstimmig als Schriftführerin gewählt. Sie nahm die Wahl an.

Werner Meier wurde mit einer Gegenstimme als Wanderwart gewählt. Er nahm die Wahl an.

Naturschutzreferent Robert Wesler wurde einstimmig wiedergewählt. Er nahm die Wahl an.

Bücherwart Klaus Schroll wurde einstimmig wiedergewählt. Er nahm die Wahl an.

Gerätewart Reimund Rüll wurde einstimmig wiedergewählt. Er nahm die Wahl an.

Da Tanja Scharrer als neue Schatzmeisterin für das Amt der Rechnungsprüferin nicht mehr zur Verfügung steht, wurde Ursula Schmettke einstimmig als Nach-
Da Tanja Scharrer als neue Schatzmeisterin für das Amt der Rechnungsprüferin nicht mehr zur Verfügung steht, wurde Ursula Schmettke einstimmig als Nachfolgerin gewählt.
Rechnungsprüfer sind demnach

Mathias Dimmling (einstimmig gewählt) und Ursula Schmettke Beide Rechnungsprüfer nahmen die Wahl an.

Bernd Roth gab abschließend zu verstehen, dass nun eine Ära zu Ende gegangen ist. Man sollte aber auch den Neuen eine Chance geben. Man muss froh sein, dass sich die Leute zur Verfügung stellen.

Zu dem von Jochen Wittmann vorgetragenen Kostenvoranschlag für das Jahr 2018 gab es keine Fragen; er wurde einstimmig angenommen.

Bernd Roth regte dazu an, dass vielleicht versucht werden sollte, nicht jedes Mal ins Minus zu rutschen.

Zum Punkt „Verschiedenes“ lagen keine Anträge vor.

Robert Wesler wies noch darauf hin, dass die Edelweißfeier am 23. oder 30.11. und die Sonnwendfeier am 30.06.2018 stattfinden wird.

Danach verabschiedete er Rosi Wittmann mit Blumen, Peter Wittmann mit Sekt, Eberhard Schmettke und Jochen Wittmann mit einer Flasche Frankenwein und natürlich allen guten Wünschen.

Den anwesenden Mitgliedern wünschte er einen guten Nachhauseweg und bat, die Sektion weiter tatkräftig zu unterstützen.